Geheime Kulturelle Spezialoperation
- Georg

- 8. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Nun, im Zeitalter da Kriege nicht mehr Krieg heißen dürfen, Formen von nationalem Terrorismus gegen den Rest der Welt - Bekämpfung der Drogenkriminalität heißt, haben es kulturelle Angebote an das Wahlvolk echt schwer. Ich bin erstens froh, dass Deutschland im Prinzip keine Bodenschätze mehr hat und zweitens sehr gespannt welche kreative nachrichtentaugliche Begründung der Aggressor nach der Annexion Grönlands vorzubringen hat. Jede Nachricht könnte, wenn es nicht wahr wäre, aus der Feder eines Satiriker oder Kabarettisten stammen. Es wird ein gewähltes Staatsoberhaupt eines fremden Landes mit Hilfe von militärischen Mitteln und ohne Rücksicht auf menschliche Verluste von dem entführt, der sich erst eine Woche vorher darüber beschwert hat, dass das Land welches seit über 4 Jahren gegen einen militärischen Überfall (ehemals Krieg) mit starken Opfern wehrt, den Hauptverantwortlichen scheinbar in seiner Schutzburg angreift. Häh, was ist mit euch nicht in Ordnung? Das kann sich keiner ausdenken! Dieser Hohn ist für mich nicht in Worte zu fassen. Den Rest vom Glaube an die Menschheit kann man so auch ganz prima verlieren. Und wir machen uns noch Sorgen um die Rente oder das Weltklima. Da kann man an einem Panzer auch das Nummernschild abschrauben und meinen, dass dieser damit im Prinzip schon fast vollkommen verschrottet ist.
In dieser verrückten Welt nehm ich jetzt noch viel ungehemmter das mit, was sich mir bietet. Lisa Eckert, Dieter Nuhr oder andere philosophische Betrachtungsweisen von Christian Steiffen oder Knorkator, um nur einige Einflussfaktoren auf mein zartes Gemüt zu benennen. Vernünftig auf eine irre Welt zu reagieren, ist keine Option.





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