Zeig mir den Weg nach unten!
- Georg

- 12. Apr.
- 1 Min. Lesezeit

Was wie ein Titel von Knorkator klingt, ist zwar auch ein wunderschönes Liedgut, aber auch das fast frei gewählte Programm des heutigen Tages.
Berliner Unterwelten,
Tunnel und Bunker Dresdener Straße.
Ich bin gespannt. Ich habe zwar keine panikartigen klaustophobischen Anfälle bisher in meinem Leben gehabt, aber rein moralisch ziehen mich Enge und das Gefühl eingesperrt zu sein, extrem runter. Ich lehne es vehement ab, an irgendwelchen Exitspielen, die seit ein paar Jahren Trend sind, teilzunehmen. Die Vorstellung sich freiwillig einsperren zu lassen, widerstrebt mir absolut. Aber im Rahmen von geschichtlichen Ereignissen zu sehen, was sich unterhalb der Berliner Oberfläche befindet, weckt meine Neugier. Grade mit den sicherheitspolitischen Verwerfungen der Neuzeit ist der Erwerb von einem kleinen bisschen Bunkertechnologie, auch nicht die blödeste Idee. Ich hoffe natürlich, dass es überflüssiges Wissen bleibt. Perfide Vorkehrungen im kalten Krieg, sind zwar wenn ich wählen könnte, besser als jede Form von heißen Kriegen, aber vielleicht muss sich die Menschheit erst in den modernen Steinzeithöhlen wiederfinden um zu begreifen, was die Evolution trotz aller immernoch verbesserungswürdigen Zustände hervorgebracht hatte. Geht raus, verlasst unterirdische Welten, von mir aus auch diese hiesige verrückte Welt, kommt zur Not auch auf meinem Planeten, aber benehmt euch friedlich.




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