Sommer
- Georg

- 27. Juni
- 1 Min. Lesezeit

Wenn der Schnee unterhalb von 2000 Höhenmetern weg ist, fängt für Schweizer der Sommer an. So gesehen, haben wir eine kurze Saison. Aber heuer, ist es soweit. Rekordtemperatur, Hitze, Wetterextrem, Sonnenglut, Brutalismus 3000 - ach ne, das ist ja ‘ne Band.
Heute mal kein Marathon, sonst natürlich auch nicht. Keller oder Kühlregal ist „Place to be“. Zumindest bis die Sonne tief steht. Viel Wasser, am besten allseitig. Ich kann der Kosmetikindustrie nicht wirklich vertrauen. Auf meiner Gesichtscremé steht „Schützt vor Wind und Wetter“. Hat nur semi geklappt, immerhin hab ich grade nicht gefroren. Bin grade 5 Minuten draußen gewesen und von meinem Haupt rinnen nun allseitig Ströme eigentlich körpereigener Flüssigkeit über ledrige zerfurchte Oberflächen bis das leicht klebrige Baumwollmischgewebe, welches von der Schulter an den Oberkörper zuverlässig verhüllt, schwammartig dafür sorgt, dass ich weder Sonnenbrand bekomme und gleichzeitig keine wässrige Spur auf den kochend heißen Gehwegen hinterlasse. Mach ich so schnell nicht wieder.
Also Fenster zu, Kühlschrank auf Tierdokus über Wale schauen oder von Island träumen.
Durchhalten!





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