Rei..,Reis.,Reise
- Georg

- 26. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Weiterbildung ist Horizonterweiterung.
Das haben wir in der trüben Jahreszeit ohnehin nötig. Und so fährt man zum Branchentreff nach Köln. 17 Grad, Schneeglöckchen und Sonne satt, Frühling!
„Dach und Holz“ heißt die Messe und das entspricht ja exakt dem Profil des weltweit kleinsten Kombinats. Zu sehen gab es Einiges. Maschinen, Werkstoffe, Neuigkeiten und hinlänglich bekannte und bewährte Lösungen für „obenrum“und obenauf“. Es ist wirklich schön zu sehen, dass es trotz aller Unkenrufe immer wieder (in der Summe etwa hälftig der Besucherströme) junges Volk gibt, was sich offensichtlich für das Handwerk interessiert.

Die andere Hälfte der Besucher - Berufsschulklassen oder Belegschaften von Handwerksbetrieben, hätten ohne Betreuung weder die Messe gefunden,noch irgendwelchen Mehrwert mit nach Hause genommen.
Die frequentierten desinteressiert mit stumpfen Blick die Bierstände und das Rahmenprogramm (Hammerhalten, Wettnageln, Glücksrad u.ä.) der Messe. Wie klein soll die Torte sein, die sie, falls sie überhaupt je für irgendetwas vernünftiges „brennen“, vortrefflich ausleuchten? Ich kann mir auch mit viel Fantasie nicht vorstellen, welche Arbeiten ich Ihnen verantwortungsvoll zur Ausführungen übertragen würde. Egal, soll nicht meine Sorge sein. Insgesamt scheint die Industrie verstanden zu haben, welchen Weg die Baubranche zu gehen hat. Digitale Technologien, nachhaltige, innovative und individuell maßgeschneiderte Produkte ja natürlich, aber auch traditionelle Handwerkskunst. Das beste von Damals, Heute und Morgen. Jeder Radiosender wäre stolz auf so ein Credo. Es geht nicht ohne Strategie, Fleiß und Engagement! Mein Urologe hat mich neulich ernstgemeint als jungen Mann bezeichnet. Dementsprechend bin ich gespannt was die Zukunft für mich auf der Pfanne hat. 56 ist das neue 30.
Auch wenn die Bahn in Teilen zu teuer und zu unpünktlich war, hat sich der Ausflug gelohnt, schon allein wegen der Sonne ☀️





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