Oh wie schön ist Panama
- Georg

- 22. Juni
- 1 Min. Lesezeit

Wer eine Reise macht, kann was erzählen. Meistens schöne Dinge. Und wenn es dann nach Hause geht, ist der emotionale Tiefpunkt erreicht. Normalerweise, ist nun wieder Trumpf. Das „f“ ist, nebenbei erwähnt, hier wirklich wichtig. Dann an der heimischen Waschmaschine werden Nachtschichten eingelegt. Post der letzten Wochen geöffnet, Zimmerpflanzen reanimiert und eine dicke Staubschicht, die sich ulkigerweise über das ganze Habitat gelegt hat, (ich nenne es Patina) entfernt. Aber dann, wenn der Kühlschrank wieder adäquat gefüllt ist und alles andere erledigt ist, fühlt man sich doch pudelwohl im eigenen Leben. Man denkt über sich selbst nach und stellt fest, dass man es doch ganz gut getroffen hat. Ungefähr so wie der kleine Bär und der kleine Tiger im Kinderbuch unterwegs nach Panama sind. Wo es angeblich von oben bis unten nach Bananen riecht. Mir geht es jetzt fast wie den beiden Protagonisten. Zum Ende ihrer Reise sind sie wieder in ihrem Haus mit dem Schornstein und sitzen auf ihrem gemütlichen Sofa. Und auch wenn es für mich Berlin-Brandenburg ist, Ente gut - alles gut.





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