Ein Glück- ein wunderbarer Alptraum
- Georg

- 3. März
- 1 Min. Lesezeit


All die armen Menschen und das meine ich keineswegs monetär, die das nicht erleben. Bezaubernde Hügelketten mit Feldern, bewirtschafteten Wiesen und Wäldern, reizvolle Seen feinfühlig eingebettet in schroffe Natur. Als ich das erste Mal hierher kam, war ich sofort schockverliebt. Ich bin zu jeder Jahreszeit positiv traumatisiert. Wenn das Panorama ein von Kulissenbauern gezimmerte Bühnendekoration wäre, würde man der Inszenierung vorwerfen, viel zu fett aufgetragen zu haben, unglaubwürdig übertrieben Schönfärberei zu betreiben.
Das blaue Land zwischen Ettal und Bad Tölz, Seeshaupt und Garmisch, mit Sichtweite zu den beeindruckenden Bergen der Zugspitzgruppe, dem Karwendel oder dem Wettersteingebirge. Hochalpine Aussicht ringsum im Werdenfelser Land. Ein besonderer Genuss für alle Sinne auf Schritt und Tritt, im Tal und auf dem Berg. Alles in halbstündiger Autofahrt zu erreichen. Ja, man könnte hier auch prima Skifahren alpin oder nordisch, aber das wäre zu kurz gesprungen. Ammergauer Alpen oder Jachenau, in jeder Himmelsrichtung ein Himmelsreich, Wanderparadies oder Kunst- oder Kulturlandschaft.

Auch wenn ich die Kulinarik vollkommen unbeachtet lasse (was mir sehr, sehr schwer fällt) muss ich doch sagen, dass der Freistaat sich hier von seiner Schokoladenseite zeigt.

Quirliges treiben zwischen Lüftlemalerei und gewaltigen Dachüberständen, zwischen Klosterbrauereien und Königsschlössern, zwischen Schaukäsereien und Brotpfistereien, zwischen Kunst und gelebtem Brauchtum. Aus diesem Traum möcht ich gar nicht mehr so gerne erwachen!
















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