Der Handel im Wandel
- Georg

- 13. März
- 1 Min. Lesezeit


Gestern war mal wieder ein „Dankesagen“ dran. Unser gewerblicher Großhandel lud zum jährlichen Bowling ein. Eigentlich eine gute Gelegenheit mal mit den Damen und Herren auf der anderen Seite des Verkauftresens ins Gespräch zu kommen. Meint man doch, diese Menschen zu kennen, muss man sich dennoch eingestehen, dass sie einen zum Teil seit Jahrzehnten berufsbedingt begleiten, aber für mehr als ein freundliches „Hallo“ im täglichen Einsatz doch die Zeit fehlt. Dabei ist es wie im wirklichen Leben, nicht immer passt alles und ehrlich gesagt, sind professionelle Kompetenzen in beruflichen Zusammenhängen nicht immer gleichbedeutend mit persönlichen Sympathien. Aber es geht nicht gänzlich ohne und im Laufe der Zeit, wächst das Eine mit dem Anderen. Nun wurde das Event des Holzhandelshauses sehr bodenständig für die durchschnittliche Kundschaft ausgewählt und ausgestattet. Diese folgte gerne und ausgiebig dem Lockruf nach geselliger Runde mit Freibier und Catering. Ernüchternd musste ich aber feststellen, dass sich Einiges verändert. Eigentlich nimmt man das allgemein angestrebte Ende des Berufslebens im Alltag nicht war. Aber wenn so nach und nach Menschen mit denen man über eine lange Zeit vertrauensvoll zu tun hatte, in den Ruhestand verabschiedet werden, zeigt das doch, dass man selbst, rein rechnerisch natürlich, auch nicht mehr soooo unendlich weit davon entfernt ist. Im Prinzip freut man sich darauf, es stimmt aber auch melancholisch. Denn zeigt es doch, das die Zeit endlich ist und nicht nur aus Arbeit besteht. Es zeigt aber auch, das es noch Arbeitgeber gibt, die verantwortungsvoll mit der Resource Mensch umgehen- egal auf welcher Seite des Tresens.
Dankeschön für den kleinen Sidekick!





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